Montag, 06. September 2010
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Dr. Alexander Stehr interimistischer Chefarzt der Gefäßchirurgie am EKO. 01.09.10 08:00

Dr. Alexander Stehr übernimmt am 1. September übergangsweise die Leitung der Klinik für...

 
Babyschwimmen 02.09.10 00:01

Babyschwimmen ist eine Form intensiver Eltern-Kind-Gymnastik, die eine positive Entwicklung Ihres...

Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust 08.09.10 18:00

Die Kurse finden jeweils in den Räumlichkeiten der onkologischen Tagesklinik, Haus E, Erdgeschoss,...

EKO.treff
Das Thema im September wird noch bekannt gegeben 25.09.10 11:00
Ein Roter Faden durch die Bürokratie 07.10.10 20:00

Wir möchten Sie über alle aktuellen gesetzlichen Bestimmungen und Möglichkeiten für werdende Mütter...

 

Was gab es Neues im EKO!

Schlagen Sie in unserem Archiv nach, welche Neuigkeiten das EKO in den letzten Monaten bewegt hat.



Freitag, 23.07.2010 15:00

Schnelle Gewissheit im Notfall

Das moderne Labor im EKO. analysiert in kürzester Zeit und mit hoher Genauigkeit verschiedenste Proben

Nach der Urlaubszeit kommen vermehrt Patienten in die Zentralambulanz des Evangelischen Krankenhauses Oberhausen, um sich nach ihrer Rückkehr aus fernen Reisezielen auf Infektionskrankheiten testen zu lassen. Gerade Reisende aus Nord- und Südamerika, Afrika und Süd(ost)asien haben bei den ersten Anzeichen einer Grippe wie Fieber und Kopfschmerzen den Verdacht auf Malaria und möchten schnell Gewissheit haben.

Mit diesen Fällen geht das Evangelische Krankenhaus Oberhausen routiniert um. Denn das größte Zentrallabor Oberhausens ist darauf ausgerichtet, Proben seiner Patienten schnell und genau zu analysieren. Im hauseigenen Labor werden jährlich bis zu 500.000 Proben unterschiedlichster Art wie Blut und Urin untersucht. Mit Hilfe einer modernen Ausstattung können die Ärzte und Fachkräfte schnell und mit einer hohen Genauigkeit eine Vielzahl an Proben analysieren. Der Einsatz modernster Geräte verringert zudem die Wartezeit für Patienten auf ihre Laborergebnisse immens.

Musste früher vom Eintreffen der Proben bis zur Befundvorlage mehrere Stunden einkalkuliert werden, sind es heute maximal 90 Minuten. Insbesondere bei Notfallanalysen bekommt die Zeitgewinnung eine enorme Bedeutung. Für Notfallanalysen wird jetzt knapp eine halbe Stunde benötigt. Bei manuellen Spezialanalysen der Proben auf Antikörper oder Hormone konnte in der Regel mit einer Wartezeit von einigen Tagen gerechnet werden, da die Spezialanalysen nicht jeden Tag durchgeführt werden konnten. Heute werden sie werktäglich durchgeführt und ermöglichen so eine zeitnahe Diagnose und somit schnelle Sicherheit über den Gesundheitszustand des Patienten.

„In unserem Labor haben wir die hohe Qualität einer am Patienten orientierten Labordiagnostik mit der wissenschaftlichen Kompetenz unserer Laborärzte und unseres medizin-technischen Personals verbessern können“, so Dr. med. Thomas Rieger, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Instituts für Laboratoriumsmedizin und Klinische Mikrobiologie am EKO. Von einer guten, patientenbezogenen Diagnostik und einer schnellen qualitätsgesicherten Analytik profitieren am meisten die Patienten.

Denn gerade bei Infektionskrankheiten gilt: Je schneller eine Infektionskrankheit diagnostiziert wird, desto höher sind die Heilungschancen.